|
Vertrauensschadenversicherung
Die Vertrauensschadenversicherung (VSV) bietet Unternehmen Schutz bei Vermögensschäden durch Wirtschaftskriminalität. Hierbei geht es sowohl um vorsätzliche Handlungen eigener Mitarbeiter oder Organe, als auch um deliktisches Handeln außenstehender Dritter (z.B. Hackerangriffe).
Als Instrument der Risikoübertragung hat die wirtschaftliche Bedeutung der VSV in den letzten Jahren stetig zugenommen. Auf dem deutschen Versicherungsmarkt zählt sie gleichwohl eher noch zu den weniger bekannten Produkten.
Der Kurs gibt einen Überblick über die historische Entwicklung der VSV und den Wandel ihrer Erscheinungsformen. Im Fokus der Betrachtungen stehen der Gegenstand der VSV und der Umfang ihres Versicherungsschutzes anhand der aktuellen AVB-Vertrauensschaden 2008 und zahlreicher Fallbeispiele aus der Praxis des Vertrauensschadenversicherers. Hierzu gehört auch ein Blick auf die spezifischen Obliegenheiten und vertraglich vereinbarten Ausschlüsse.
Aus Sicht der Versicherungsnehmer bedeutsam sind die Voraussetzungen einer Entschädigungsleistung aus der VSV und die Möglichkeiten, den Versicherungsfall nachzuweisen. Hierauf wird ebenso eingegangen wie auf den Regress gegen den Schadenverursacher oder Drittbeteiligte.
Dozent: Rechtsanwalt Günther Probst
|