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Pensionsversicherung
Qualifikationsziele
Das Ziel der Vorlesung besteht darin, den Studierenden die aktuariellen Grundlagen der Altersvorsorgeprodukte zu vermitteln und dabei auf die speziellen Anforderungen der betrieblichen Altersversorgung in allen fünf Durchführungswegen zu beziehen. Neben den technischen Grundlagen der Lebensversicherungsmathematik gehören hierzu auch die Grundlagen für die Berechnung von Pensionsrückstellungen und der Ausblick auf neuere Produktformen der Alterssicherung.
Inhalte
Da klassische Produkte der Lebensversicherung unmittelbar – z.B. bei Direktversicherungen – oder mittelbar – z.B. bei Rückdeckungsversicherungen – eine zentrale Rolle bei der Gestaltung von Altersvorsorgeprodukten spielen und die Basis für neuere oder alternative Produkte darstellen, nimmt die Vermittlung der Lebensversicherungstechnik einen breiten Raum ein. Die Formeln der Lebensversicherung werden sukzessive aufgebaut (Finanzmathematische Grundlagen, Biometrische Grundlagen und ihre Ableitung aus Statistiken, Erlebensfall- und Todesfallleistungen, Leib- und Zeitrentenbarwerte, Versorgung von Hinterbliebenen und bei Invalidität; Beitragsberechnung, Deckungsrückstellungen, Überschusssysteme, Bilanzierung u.a.). Es werden die Unterschiede bei unterschiedlichen Modellannahmen aufgezeigt (z.B. Barwertbildung für steuerbilanzielle Pensionsrückstellungen versus aktuarielle Barwertbildung). Abschließend werden die Anwendungsaspekte auf die unterschiedlichen bAV-Durchführungswege thematisiert.
Formelles
Lehrformen | Vorlesung (2 SWS), Übung (1 SWS) | Unterrichtssprache | Deutsch, sofern nicht anders angekündigt | Voraussetzungen für die Teilnahme | Es sind Kenntnisse im Umfang eines Bachelor-Studiums der Mathematik, Wirtschaftsmathematik oder Wirtschaftswissenschaften erforderlich. Grundkenntnisse des Faches Versicherungsbetriebslehre sind empfehlenswert. | Verwendbarkeit des Moduls | Das Modul ist ein Wahlmodul innerhalb des betriebswirtschaftlichen Schwerpunktfaches „Finanzen und Versicherung“. Das Modul kann u.U. als Wahlmodul für andere Studiengänge verwendet werden. | Art, Voraussetzungen und Sprache der Modulprüfung | Die Prüfung findet in Form einer Klausur statt. | Sprache der Modulprüfung: | Deutsch, sofern nicht anders angekündigt | Arbeitsaufwand in dem Modul | 6 LP (Master) bzw. 5 LP (Diplom) | Häufigkeit des Angebots | Jedes Jahr im Wintersemester (beginnend im Wintersemester 2010/2011) | Dauer | ein Semester, Blockveranstaltung |
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